Das Terrain

Klappentext: „Viktor ist ein begabter Hamburger Architekt, der sich für eine naturnahe Bauweise einsetzt. Doch niemand scheint sich für seine Häuser aus Lehm zu interessieren. Kurz vor dem Bankrott ereilt ihn ein zunächst absurd anmutender Auftrag: Die mexikanische Kunstsammlerin Fernanda will ein neuartiges Museum an der Grenze zum Regenwald errichten, um die Möglichkeit eines harmonischen Verhältnisses zwischen Kunst und Natur auszuloten.
 
Das gewaltige Bauvorhaben und das fremde Land führen Viktor auf professionell und persönlich unsicheres Terrain. Er lernt die Unbeherrschbarkeit der Natur kennen, erlebt eine ihm neue Dimension menschlichen Begehrens, er kommt in Berührung mit politischer Gewalt, und er wird, ohne es zu begreifen, zum Spielball von Machtfantasien. Bis zur großen Eröffnung des Museums durchläuft er selbst eine Entwicklung, die aus dem abstrakt denkenden, melancholischen Misanthropen einen der Welt zugewandten, mitfühlenden Menschen macht, der einen neuen Bund mit der Welt eingehen möchte.“
 

Pressestimmen

„Das Fundament, das diesen Roman gelingen lässt, ist angenehm alt: die Lust am Literarischen.“ – David Baum, Stern, Ausgabe Nr. 15

„Der Roman wirbt für kulturübergreifende Zwischenräume – auf der Suche nach dem, was eint, anstatt zu trennen.“ – Michael Teuscher, Die Rheinpfalz » Zum Nachlesen (Bezahlschranke)

„Dieser Roman geht in die Vollen. Er zielt auf einen internationalen Kunstmarkt, auf eine ökologische Art des Bauens.“ – Helmut Böttiger, Deutschlandfunk » Zum Nachhören

„Spannend und sinnlich geschrieben, voller Weisheit und Realitätsbezug.“ – Gaby Helbig, Hamburger Lokalradio

„Ambitioniert multiperspektivisch angelegt.“ – Christian Eikloth, ekz Bibliotheksservice

„In seinem überragenden Debütroman verhandelt der Autor nichts anderes als die Lebensfragen, die ein moderner Mann sich stellen muss.“ – Ulf Pape, GQ

„Kein Wohlfühlroman.“ – Erwin Wieser, Borromäusverein

 

La novela es sobre un arquitecto talentoso que fracasa debido a sus ideales. Nadie está interesado en su construcción con barro. Poco antes de la quiebra, llega una orden absurda: una coleccionista de arte mexicana quiere construir un museo en medio de la selva. La humanidad necesitaría una experiencia diferente de arte y naturaleza, volver a caer en el encanto. Le interesa una idea de vivir juntos que no se base en la superioridad, sino que incluya a los demás y a la naturaleza. La novela envía a los lectores a un viaje fantástico, al final del cual la ficción y la realidad se entrelazan. La pregunta es: si pudiéramos diseñar un territorio en el que los poetas y los pensadores tengan razón, ¿cómo sería? Y, ¿por qué no lo construimos?

 
The novel is about a very talented architect whose humane and environmentally-sound approach to building does not find resonance and inevitably encounters failure. Facing bankruptcy, he receives a commission: the Mexican art collector Fernanda wants to build a museum next to the remote jungle. Mankind needs a „climate change in the spirit“ and should be re-enchanted by a different experience of art and nature. »It is time for art to orient itself towards life. No longer in his estrangement«, thus speaks Fernanda. For her, life means conviviality. An idea of coexistence that is not based on superiority, but is rather inclusive of both the other and nature.

The novel will be published by Secession Verlag on March 29 sends readers on a fantastic journey. It raises the question: If we could design a territory befit poets, artist and thinkers, what would it look like? And: why don’t we build it?